So bauen Sie ein kostengünstiges überregionales Netzwerk mit 5G-Routern für Unternehmen und Industrie sowie ZeroTier auf
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Inhaltsverzeichnis
Warum Unternehmen kostengünstige regionsübergreifende Netzwerke benötigen
Warum herkömmliche regionsübergreifende Netzwerklösungen teuer und komplex sind
2.1 MPLS-Standleitungen: hohe Kosten und lange Bereitstellungszeiten
2.2 Herkömmliche VPNs erfordern statische IPs und IT-Fachkenntnisse
2.3 SD-WAN kann für leichte Deployments überdimensioniert sein
Wie Wavetel 5er- und 6er-Serie Router mit ZeroTier das Problem lösen
3.1 Schnelle Bereitstellung von Remote-Standorten über 5G und LTE
3.2 Sicheres regionsübergreifendes Netzwerk mit ZeroTier VPN
So richten Sie ein regionsübergreifendes Netzwerk mit Wavetel-Router und ZeroTier ein
Schritt 1: ZeroTier-Virtualnetzwerk erstellen
Schritt 2: ZeroTier auf dem Wavetel-Router aktivieren
Schritt 3: Router-Knoten autorisieren
Kostenvergleich: MPLS, herkömmliches VPN und Wavetel-Router mit ZeroTier
Häufig gestellte Fragen zum 5G-Router und ZeroTier-Netzwerk
7.1 Ist eine statische IP für Wavetel-Router mit ZeroTier erforderlich?
7.2 Welche Wavetel-Router eignen sich für diese Lösung?
7.3 Kann Wavetel-Router mit ZeroTier MPLS ersetzen?
7.4 Können Remote-Nutzer auf Geräte hinter dem Router zugreifen?
7.5 Ist ZeroTier für die sichere Unternehmensvernetzung geeignet?
Kostengünstiges regionsübergreifendes Netzwerk mit Wavetel 5er- und 6er-Serie Router aufbauen
Warum Unternehmen kostengünstige regionsübergreifende Netzwerke benötigen
Ein Softwareunternehmen hat seinen Hauptsitz in einer Stadt, eine Entwicklungsabteilung in einer anderen Region und Ingenieure, die dauerhaft auf temporären Projektstandorten arbeiten. Täglich müssen Entwickler Code auf den Git-Server der Zentrale übertragen, auf NAS-Speicher zugreifen und interne Büroanwendungen für Genehmigungen und Projektzusammenarbeit nutzen. Die Netzwerke dieser Standorte sind jedoch nicht einheitlich verbunden. Große Dateiübertragungen laufen langsam, der Fernzugriff ist instabil, und dedizierte Leitungen zwischen allen Standorten wären mit hohen Kosten und Komplexität verbunden.
Dies ist nicht nur ein Problem von Softwareunternehmen. Auch Fertigungsbetriebe, Logistikunternehmen, Energieversorger, Einzelhandelsketten und projektbasierte Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Zentrale, Filialen, Lager, Werke und Außenstandorte über ein gemeinsames sicheres privates Netzwerk zu verbinden. Ein kostengünstiges regionsübergreifendes Netzwerk ermöglicht es diesen Standorten, Daten auszutauschen, auf interne Systeme zuzugreifen und Fernwartung durchzuführen – ohne zentrale Unternehmensressourcen direkt dem öffentlichen Internet auszusetzen.
Im Fallstudie: Wavetel WR575 und ZeroTier für regionsübergreifende Vernetzung zeigte Wavetel, wie industrielle 5G-Router Filialen, Remote-Mitarbeitern und der Zentrale eine sichere Verbindung über ein virtuelles privates Netzwerk ermöglichen – ohne teure Standleitungen. Dieselbe Netzwerklogik lässt sich auf die industriellen Router der Wavetel 5er- und 6er-Serie anwenden, darunter Wavetel WR575 5G Industrierouter, Wavetel WR574 5G Industrierouter, Wavetel WR565 LTE-A Cat 6 Industrierouter, Wavetel WR564 LTE-A Cat 6 Industrierouter, Wavetel WR677 5G Mobilfunk-Industrierouter, Wavetel WR677-M 5G+4G Dual-Mobilfunk-Industrierouter sowie Wavetel WR677-D Dual-5G-Mobilfunk-Industrierouter.
Damit ergibt sich eine konkrete Frage: Wie können Unternehmen mit einem 5G-Router und ZeroTier ein vergleichbares kostengünstiges regionsübergreifendes Netzwerk aufbauen?
Warum herkömmliche regionsübergreifende Netzwerklösungen teuer und komplex sind
Bevor Unternehmen eine neue Netzwerklösung wählen, sollten sie verstehen, warum herkömmliche Ansätze verteilte Unternehmen oft mit Kosten und Betriebsaufwand belasten. Die meisten Unternehmen benötigen kein Netzwerk, das nur in einem einzigen Büro funktioniert, sondern eine sichere Möglichkeit, mehrere Standorte schnell anzubinden und interne Ressourcen dauerhaft zugänglich zu machen – ohne großes Budget für Carrier-Standleitungen oder komplexe Netzwerkprojekte.
2.1 MPLS-Standleitungen: hohe Kosten und lange Bereitstellungszeiten
MPLS-Standleitungen werden seit Langem für die Verbindung von Unternehmensfilialen genutzt. Sie bieten relativ stabile dedizierte Netzwerkverbindungen, sind jedoch für kleine und mittlere Unternehmen, temporäre Projektstandorte oder schnell wachsende Filialnetze oft mit übermäßigen Kosten und langen Bereitstellungszeiten verbunden. Die Installation einer Standleitung kann Wochen oder Monate dauern, und jeder neue Standort erhöht die monatlichen Betriebskosten und den Koordinationsaufwand mit dem Anbieter.
Für Unternehmen, die lediglich sicheren Zugriff auf Git-Repositories, NAS-Speicher, OA-Systeme, ERP-Plattformen, Videoüberwachungsserver oder Industriesteuerungen benötigen, ist MPLS häufig überdimensioniert. Das Ergebnis ist ein zuverlässiges, aber teures Netzwerk, das sich langsam skalieren lässt und für leichtgewichtige regionsübergreifende Zugriffsszenarien kaum zu rechtfertigen ist.
2.2 Herkömmliche VPNs erfordern statische IPs und IT-Fachkenntnisse
Herkömmliche VPN-Lösungen, etwa Site-to-Site IPsec VPN, sind typischerweise auf statische öffentliche IPs, Firewall-Regeln, NAT-Konfiguration und Port-Weiterleitungen angewiesen. Bei Remote-Standorten mit Mobilfunknetz wird dies schwieriger, da viele 4G- und 5G-SIM-Karten hinter Carrier-Grade NAT betrieben werden. In diesem Fall verfügt der Router möglicherweise über keine öffentlich erreichbare Eingangsadresse, über die das VPN-Gerät der Zentrale oder Remote-Nutzer direkt zugreifen können.
Selbst wenn öffentliche IPs verfügbar sind, erfordert die standortübergreifende Wartung mehrerer VPN-Tunnel erhebliche technische Kenntnisse. Für Unternehmen mit begrenzten IT-Ressourcen kann jede neue Filiale, jede ausgetauschte SIM-Karte, jede Firewall-Anpassung oder jeder Router-Austausch zu einer zusätzlichen Supportbelastung werden.
2.3 SD-WAN kann für leichte Deployments überdimensioniert sein
SD-WAN ist für komplexe Unternehmensnetzwerke sehr leistungsfähig, kann aber auch Lizenzkosten, Controller-Konfiguration, Richtlinienverwaltung und laufende Betriebskosten mit sich bringen. Für große Unternehmens-Backbone-Netzwerke mag dieser Aufwand gerechtfertigt sein. Für kleine und mittlere Unternehmen, die hauptsächlich sicheren Zugriff zwischen Zentrale und Remote-Standorten benötigen, ist SD-WAN möglicherweise komplexer als nötig.
]Genau hier können Industrierouter in Kombination mit ZeroTier eine einfachere Alternative bieten. Der Fokus liegt auf dem Wesentlichen: verteilte Standorte über ein sicheres virtuelles privates Netzwerk verbinden – ohne Standleitungen, ohne statische öffentliche IPs und ohne komplexe Konfiguration.
Wie Wavetel 5er- und 6er-Serie Router mit ZeroTier das Problem lösen


Ein kostengünstiges regionsübergreifendes Netzwerk erfordert zwei grundlegende Fähigkeiten: zuverlässigen Internetzugang an jedem Standort und eine sichere private Netzwerkschicht zwischen den Standorten. Wavetel-Industrierouter stellen Mobilfunk- oder kabelgebundene WAN-Verbindungen bereit, während ZeroTier ein verschlüsseltes Overlay-Netzwerk aufbaut, das Zentrale, Filialen und Remote-Geräte miteinander verbindet.
3.1 Schnelle Bereitstellung von Remote-Standorten über 5G und LTE
Die industriellen Router der Wavetel 5er- und 6er-Serie sind für Unternehmens- und Industriestandorte konzipiert und eignen sich für Szenarien, in denen kabelgebundenes Breitband nicht verfügbar ist, lange Installationszeiten bestehen oder die Verbindungsstabilität nicht ausreicht. Unternehmen müssen nicht auf die Freischaltung einer Festleitung warten – Router aufstellen, SIM-Karte einlegen, lokale Geräte anschließen, und der Standort ist über 5G, LTE oder kabelgebundenes WAN vernetzt.
Für 5G-Hochgeschwindigkeits-Deployments eignen sich Wavetel WR575 5G Industrierouter, Wavetel WR574 5G Industrierouter und Wavetel WR677 5G Mobilfunk-Industrierouter für regionsübergreifende Vernetzungsszenarien mit mobilem Breitbandzugang. Für kostensensible LTE-Deployments bieten Wavetel WR565 LTE-A Cat 6 Industrierouter und Wavetel WR564 LTE-A Cat 6 Industrierouter Unterstützung für Remote-Standorte, die keine 5G-Bandbreite benötigen, aber dennoch auf eine zuverlässige Mobilfunkverbindung angewiesen sind.
3.2 Sicheres regionsübergreifendes Netzwerk mit ZeroTier VPN
ZeroTier erstellt ein verschlüsseltes virtuelles privates Netzwerk zwischen autorisierten Geräten. Sobald ein Wavetel-Router dem ZeroTier-Netzwerk beitritt, kann der Remote-Standort über virtuelle IP-Adressen kommunizieren. So können Zentrale, Filialen, Außendienstingenieure und Remote-Geräte – selbst wenn sie sich in verschiedenen Städten oder Regionen befinden – miteinander kommunizieren, als befänden sie sich im selben privaten Netzwerk.
So kann beispielsweise eine Filiale auf den NAS-Server der Zentrale zugreifen, ein Projektstandort sich mit dem internen OA-System verbinden und ein Wartungsingenieur über das virtuelle ZeroTier-Netzwerk auf Geräte hinter dem Router zugreifen. Interne Systeme müssen nicht direkt dem öffentlichen Internet ausgesetzt werden.
3.3 Keine statische öffentliche IP erforderlich
Einer der größten Vorteile von ZeroTier für Mobilfunk-Router-Deployments ist, dass keine statische öffentliche IP erforderlich ist. Dies ist besonders wichtig, da viele SIM-Karten-Netzwerke Carrier-Grade NAT verwenden. Bei herkömmlichen VPNs kann dies dazu führen, dass eingehender Zugriff ohne zusätzliche Carrier-Dienste nicht möglich ist. Mit ZeroTier kann der Router dem virtuellen Netzwerk über ausgehende Verbindungen beitreten, was den Bedarf an Port-Weiterleitungen und öffentlicher IP-Planung reduziert.
5G-Router in Kombination mit ZeroTier eignen sich daher besonders für Filialbüros, Lager, Werke, mobile Standorte, temporäre Büros und andere Szenarien, in denen kein kabelgebundenes Netz oder statischer IP-Dienst verfügbar ist.
3.4 Industrietaugliche Zuverlässigkeit für den Dauerbetrieb
Industrienetzwerke unterscheiden sich von gewöhnlichem Büro-WLAN. Remote-Standorte können unbeaufsichtigt betrieben werden, unzuverlässige Stromversorgung haben oder von wechselnden Mobilfunksignalen abhängig sein. Die Router der Wavetel 5er- und 6er-Serie sind für den langfristigen Unternehmens- und Industriebetrieb ausgelegt und unterstützen je nach Modell Mobilfunk-WAN, Ethernet-WAN-Backup, Dual-SIM-Redundanz, WLAN, serielle Kommunikation, I/O-Schnittstellen, Watchdog und Fernverwaltung.
Für Deployments mit höheren Redundanzanforderungen können Wavetel WR677-M 5G+4G Dual-Mobilfunk-Industrierouter und Wavetel WR677-D Dual-5G-Mobilfunk-Industrierouter die Kontinuität der Mobilfunkverbindung für den regionsübergreifenden Netzwerkzugang verbessern.
So richten Sie ein regionsübergreifendes Netzwerk mit Wavetel-Router und ZeroTier ein
Der grundlegende Bereitstellungsprozess ist unkompliziert. Das Kernziel besteht darin, an jedem Remote-Standort einen Wavetel-Router zu installieren, ihn über 5G, LTE oder kabelgebundenes WAN mit dem Internet zu verbinden und den Router demselben virtuellen ZeroTier-Netzwerk beizutreten zu lassen wie die Zentrale oder autorisierte Nutzer.
Schritt 1: ZeroTier-Virtualnetzwerk erstellen
Melden Sie sich bei ZeroTier Central an und erstellen Sie ein neues virtuelles Netzwerk. Kopieren Sie nach der Erstellung die Network ID. Diese Network ID ist die Schlüsselkennung, mit der Router, Computer und andere autorisierte Knoten demselben virtuellen privaten Netzwerk beitreten.
In dieser Phase empfiehlt es sich, die IP-Struktur vorab zu planen. Legen Sie fest, welches virtuelle ZeroTier-IP-Subnetz verwendet werden soll, welche Standorte miteinander kommunizieren müssen und ob Remote-Nutzer auf alle LAN-seitigen Geräte oder nur auf bestimmte Systeme zugreifen sollen.
Schritt 2: ZeroTier auf dem Wavetel-Router aktivieren
Melden Sie sich bei der Web-Verwaltungsoberfläche des Wavetel-Routers an und öffnen Sie die ZeroTier-Konfigurationsseite. Geben Sie die ZeroTier Network ID ein, aktivieren Sie den ZeroTier-Dienst und speichern Sie die Konfiguration. Der Router tritt dem ZeroTier-Netzwerk über die verfügbare WAN-Verbindung bei – z. B. 5G, LTE oder Ethernet-WAN.
Für das primäre Filial- oder Zentralen-Gateway bietet der Wavetel WR575 5G Industrierouter 5G-Konnektivität, Gigabit-Ethernet, WLAN und industrielle Schnittstellen. Für Außenstandorte mit höheren Redundanzanforderungen empfehlen sich Router der 6er-Serie, etwa der Wavetel WR677-D Dual-5G-Mobilfunk-Industrierouter.
Schritt 3: Router-Knoten autorisieren
Kehren Sie zu ZeroTier Central zurück und rufen Sie die Mitgliederliste auf. Der Wavetel-Router sollte als neuer Knoten erscheinen. Autorisieren Sie den Router und bestätigen Sie, dass ihm eine virtuelle ZeroTier-IP-Adresse zugewiesen wurde. Nach der Autorisierung ist der Router Teil des sicheren virtuellen Netzwerks.
Dieser Vorgang kann für jeden Filialrouter, jeden Remote-Wartungscomputer oder andere autorisierte Geräte wiederholt werden, die dem regionsübergreifenden Netzwerk beitreten sollen.
Schritt 4: LAN-Zugriff und Managed Routes konfigurieren
Wenn Remote-Nutzer auf Geräte hinter dem Router zugreifen müssen, sind in ZeroTier Managed Routes zu konfigurieren. Wenn das LAN-Subnetz der Filiale beispielsweise 192.168.10.0/24 ist, kann eine Route hinzugefügt werden, die auf die virtuelle ZeroTier-IP des Routers verweist. So weiß ZeroTier, wie es über den Wavetel-Router auf lokale LAN-seitige Geräte zugreifen kann.
Dieser Schritt ist besonders wichtig, wenn Nutzer auf NAS-Speicher, Git-Server, OA-Plattformen, ERP-Systeme, NVR, SPS, Industrie-PCs oder andere am Router angeschlossene Geräte zugreifen müssen. Unternehmen sollten Zugriffsrechte sorgfältig definieren und sicherstellen, dass Nutzer nur auf die für ihre Arbeit erforderlichen Systeme zugreifen können.
Schritt 5: Fernzugriff testen
Nach der Autorisierung des Routers und der Konfiguration der Managed Routes kann die Verbindung von einem anderen ZeroTier-Knoten aus getestet werden. Pingen Sie zunächst die virtuelle ZeroTier-IP des Routers an und testen Sie dann den Zugriff auf die gewünschten internen Ressourcen, z. B. die NAS-Weboberfläche, den Git-Server, das OA-System, NVR, SPS-Gateway oder lokale Server.
Bei Verbindungsproblemen sollten Router-Firewall, LAN-Subnetz-Einstellungen, ZeroTier-Routing-Konfiguration und Autorisierungsstatus überprüft werden. Ein erfolgreicher Test bestätigt, dass der Remote-Standort Teil des regionsübergreifenden privaten Netzwerks ist.
Kostenvergleich: MPLS, herkömmliches VPN und Wavetel-Router mit ZeroTier
Für viele Unternehmen ist die Wahl der Netzwerklösung nicht nur eine technische, sondern auch eine Kostenfrage. Ein regionsübergreifendes Netzwerk muss sicher und zuverlässig sein und gleichzeitig Budget- und Bereitstellungszeitanforderungen erfüllen.
Lösung | Bereitstellungszeit | Monatliche Kosten | Statische IP erforderlich | IT-Komplexität | Geeignet für |
MPLS-Standleitung | Wochen oder Monate | Hoch | Nein | Mittel | Große Unternehmens-Backbone-Netzwerke |
Herkömmliches VPN | Mittel | Mittel | Üblicherweise ja | Hoch | Festnetzwerke mit IT-Unterstützung |
SD-WAN | Mittel | Mittel bis Hoch | Nein | Mittel bis Hoch | Komplexe Multi-Standort-Unternehmensnetzwerke |
Wavetel 5er-/6er-Serie Router + ZeroTier | Schnell | Niedrig | Nein | Niedrig | KMU, Remote-Filialen, Industriestandorte, temporäre Projekte |
Wavetel-Router in Kombination mit ZeroTier sollen nicht jede Unternehmens-Netzwerkarchitektur ersetzen. Große Organisationen mit strengen SLA-Anforderungen benötigen möglicherweise weiterhin Standleitungen oder hochwertige SD-WAN-Systeme. Für viele kleine und mittlere Unternehmen, Industriestandorte, Remote-Filialen, Lager und temporäre Projektbüros bietet diese Lösung jedoch eine praktische Balance aus Kosten, Bereitstellungsgeschwindigkeit und sicherem Zugriff.
Geschäftlicher Mehrwert von Wavetel-Router mit ZeroTier
Der erste Mehrwert liegt in der Senkung der Vernetzungskosten. Unternehmen können die Abhängigkeit von Standleitungen reduzieren und müssen keine kostspielige öffentliche IP-Planung für jeden Remote-Standort betreiben. Jeder Standort kann eine geeignete Mobilfunk- oder kabelgebundene WAN-Verbindung nutzen und demselben virtuellen ZeroTier-Netzwerk beitreten.
Der zweite Mehrwert ist eine schnellere Bereitstellung. Wenn eine neue Filiale oder ein Projektstandort startet, kann das Team einen Wavetel-Router installieren, ihn mit dem 5G- oder LTE-Netz verbinden, ZeroTier aktivieren und die Geräte autorisieren. Das geht deutlich schneller als auf die Freischaltung einer neuen Standleitung zu warten oder ein herkömmliches Multi-Standort-VPN von Grund auf
aufzubauen.
Der dritte Mehrwert ist der sichere Zugriff auf interne Systeme. Mitarbeiter und Ingenieure können über das verschlüsselte virtuelle Netzwerk auf autorisierte Ressourcen zugreifen, darunter Git-Server, NAS-Speicher, OA-Systeme, ERP-Plattformen, NVR, SPS, Industrie-PCs und lokale Server. Dies reduziert die Notwendigkeit, interne Dienste dem öffentlichen Internet auszusetzen.
Der vierte Mehrwert ist die Skalierbarkeit. Mit wachsendem Unternehmen können neue Router demselben ZeroTier-Netzwerk beitreten. Die Lösung eignet sich daher für verteilte Teams, Multi-Filial-Betrieb, industrielle Fernwartung, temporäre Projektstandorte und regionsübergreifenden Datenzugriff.
Häufig gestellte Fragen zum 5G-Router und ZeroTier-Netzwerk
7.1 Ist eine statische IP für Wavetel-Router mit ZeroTier erforderlich?
Nein. ZeroTier kann ein virtuelles privates Netzwerk ohne statische öffentliche IP aufbauen. Es eignet sich daher für 5G- und LTE-Router-Deployments, insbesondere für Szenarien, in denen Mobilfunk-SIM-Karten hinter Carrier-Grade NAT betrieben werden.
7.2 Welche Wavetel-Router eignen sich für diese Lösung?
Dieser Artikel konzentriert sich auf ausgewählte industrielle Router der Wavetel 5er- und 6er-Serie, darunter WR575, WR574, WR565, WR564, WR677, WR677-M und WR677-D. Die genauen Funktionen sollten anhand des Zielmodells und der Firmware-Version bestätigt werden.
7.3 Kann Wavetel-Router mit ZeroTier MPLS ersetzen?
Für viele kleine und mittlere Unternehmen, Remote-Filialen, Industriestandorte und temporäre Projekte kann Wavetel-Router mit ZeroTier eine kostengünstige Alternative zu MPLS sein. Für große Unternehmens-Backbone-Netzwerke mit strengen SLA-Anforderungen sollten Bandbreite, Latenz, Redundanz und Serviceanforderungen bewertet werden, bevor Standleitungen ersetzt werden.
7.4 Können Remote-Nutzer auf Geräte hinter dem Router zugreifen?
Ja. Mit der richtigen Konfiguration von Managed Routes und LAN-Zugriffsregeln können Remote-Nutzer auf Geräte hinter dem Router zugreifen, darunter NAS-Speicher, Server, NVR, SPS, IPC und Industriesteuerungen. Der Zugriffsbereich sollte über Routing-Regeln, Firewall-Richtlinien und ZeroTier-Autorisierungseinstellungen kontrolliert werden.
7.5 Ist ZeroTier für die sichere Unternehmensvernetzung geeignet?
ZeroTier verwendet verschlüsselte Kommunikation und erfordert eine Geräteautorisierung vor dem Netzwerkbeitritt. Für den Unternehmenseinsatz sollten Zugriffssteuerungsregeln konfiguriert, autorisierte Knoten sorgfältig verwaltet und Router-seitige Firewall-Richtlinien einbezogen werden.
7.6 Was passiert bei einem Ausfall der Mobilfunkverbindung?
Je nach Modell unterstützen Wavetel-Router Dual-SIM-Failover, Ethernet-WAN-Backup, Mobilfunk-WAN-Failover, Watchdog und automatische Wiederverbindung. Für Szenarien mit höheren Mobilfunk-Redundanzanforderungen können Unternehmen den WR677-M 5G+4G Dual-Mobilfunk-Industrierouter oder den WR677-D Dual-5G-Mobilfunk-Industrierouter in Betracht ziehen.
Kostengünstiges regionsübergreifendes Netzwerk mit Wavetel 5er- und 6er-Serie Router aufbauen
Mit den industriellen Routern der Wavetel 5er- und 6er-Serie sowie ZeroTier VPN können Unternehmen sichere, flexible und kostengünstige regionsübergreifende Netzwerke aufbauen – und dabei die hohen Kosten von MPLS und die komplexe Bereitstellung herkömmlicher VPNs vermeiden. Die Lösung eignet sich besonders für Filialbüros, Lager, Werke, Projektstandorte, Remote-Wartungsteams und verteilte Unternehmen, die sicheren Zugriff auf interne Systeme benötigen.
Für 5G-Industrierouter-Deployments können Unternehmen Wavetel WR575 5G Industrierouter, Wavetel WR574 5G Industrierouter und Wavetel WR677 5G Mobilfunk-Industrierouter in Betracht ziehen. Für LTE-Standorte bieten Wavetel WR565 LTE-A Cat 6 Industrierouter und Wavetel WR564 LTE-A Cat 6 Industrierouter kostengünstige Optionen. Für höhere Redundanzanforderungen können Wavetel WR677-M 5G+4G Dual-Mobilfunk-Industrierouter und Wavetel WR677-D Dual-5G-Mobilfunk-Industrierouter anspruchsvollere regionsübergreifende Netzwerkszenarien unterstützen.
Für die Planung Ihres Deployments können Sie Wavetel kontaktieren, um eine ZeroTier-Vernetzungslösung zu erhalten, Informationsmaterial zu den Wavetel 5er- oder 6er-Serie Routern anzufordern oder das Wavetel-Team zu fragen, wie ZeroTier für Ihr regionsübergreifendes Netzwerkprojekt konfiguriert werden kann.




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